Über diesen Blog: Storytelling in Virtual Reality

Virtual Reality und 360-Grad-Videos sind hier

Und ich bin wie viele andere davon überzeugt, dass dieses Medium so schnell nicht mehr verschwinden wird. Doch wie macht man daraus eine Erfahrung, die über einen kurzen Grusel- oder Schreck-Effekt hinausgeht? Eine Erfahrung, die die Betrachter nicht lediglich an einen schwer zugänglichen Ort beamt, wo sie sich umsehen können – aber nicht viel mehr?

Kurz: Wie erzählt man eine Geschichte?

Ich kenne die Antwort noch nicht. Aber wie ich machen sich viele Filmemacher, Journalisten und Spiele-Entwickler darüber Gedanken. Dabei sehen die Filmemacher erschrocken, dass ihre gelernten Werkzeuge wie die klassischen Montage-Techniken nicht mehr so ohne weiteres zu übertragen sind. Und die Gaming-Branche galoppiert – wie fast immer bei neuen Techniken – im Sauseschritt voraus und erreicht eine technisch perfekt ausgestattete und gut verdienende Nerd-Gemeinschaft, währenddessen die restliche Bevölkerung nicht recht weiß, was da vonstatten geht.

Wir stehen ganz am Anfang

Viele Fragen sind offen und erfordern eine gute Portion an Erfindergeist und Kreativität: Wie kann gutes Storytelling in Virtual Reality aussehen? Welche Geschichten eignen sich? Wie sind VR-Technik und VR-Erzähltechniken miteinander verknüpft? Wo kommen Augmented Reality und Mixed Reality ins Spiel? Und wer arbeitet in Deutschland und auf der Welt bereits daran?

Meine Suche nach Antworten

In diesem Blog mache ich mich auf und versuche zu bündeln, was es bereits gibt. Ich lese Bücher, durchforste das Internet, recherchiere, frage Experten, schaue Praktikern und Kreativen über die Schulter und probiere, probiere, probiere (mehr dazu im VRrchiv). Dabei wendet sich VR Geschichten an interessierte Filmemacher, Geschichtenerzähler und Menschen, die einfach neugierig auf all die spannenden Geschichten da draußen sind.

Wer schreibt da eigentlich?